200 Worte über ANVIL und “Hope in hell”

anvNach über 35 Jahren Bandgeschichte muss man zu ANVIL selbst nichts mehr sagen, sind sie doch längst eine Institution in der Metalbranche. In Kürze erscheint ihr neues Album „Hope in hell“, welches die Herzen der Fans höher schlagen lassen wird.

Nach dem Vorgänger „Juggernaut of justice“ erfindet sich die Band um Steve “Lips” Kudlow nicht mehr neu, was aber dieses Album auszeichnet, ist die begeisternde Frische um den rockigen Sound mit bekannt harten Riffs, eindringlichem Gesang und dem einen oder anderen Ohrwurm, der sich schnell in die Gehörgänge schraubt.

Insgesamt präsentiert sich die Band auf diesem Longplayer nachhaltiger als beim Vorgänger. Kraftvoller, präsenter, ein Hauch brachialer und dennoch melodiöser zeigen sie ihre Facetten auf. „Through with you“, „The fight is never won“ oder „Flying“ sind die absoluten Highlights, die sich allerdings nur als ranghöhere Titel der anderen acht Stücke als solche bezeichnen dürfen, weil sie damit lediglich die hohe Qualität überbieten.

Zu guter Letzt wird auch der augenzwinkernde musikalische und schelmische Effekt dargeboten. Mit „Shut the Fuck up“ ist ihnen im Grunde ein herzensguter, runder Punkrocksong gelungen, der den Hörer nicht nur umwerfend nachhaltig, sondern auch noch mit einer gewissen Fröhlichkeit aus diesem Album entlässt.

Ein mehr als gelungenes Werk.

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Favoriten: Through with you, Flying, Call of Duty

Für Freunde von:  Airbourne, U.D.O., Megadeth

Veröffentlichung: 24.05.2013

Zu Hause:  http://anvilmetal.com/

Bewertung: 9 von 10 Punkte

200 Worte über SANTIANO und “Mit den Gezeiten”

santianocover„Mit den Gezeiten“ geht die Reise der Shantyrocker von SANTIANO weiter. Was den Hörer erwartet ist musikalisch ein nahezu nahtloser Ansatz an den Vorgänger „Bis ans Ende der Welt“. Die Betonung liegt allerdings auf „nahezu“. Denn musikalisch weht der Wind hier und da durchaus rauer. Denn wie bei „Bis an alle Ewigkeit“ gibt es durchaus mal härtere Gitarrenriffs zu hören, als es bisher der Fall war.

In sich ist das Album auch rund und geschlossen. Abwechslungsreich von Folk, über Rock bis hin zu Balladen, wie beispielsweise „Gestrandet“ im Duett mit der bereits auf der Tour mitreisenden Synje Norland. Dennoch wartet man mitunter vergeblich auf dieses Gefühl, welches beispielsweise „Frei wie der Wind“ oder „Es gibt nur Wasser“ auf dem Vorgänger losgetreten hat.

So wirkt das Ganze allein betrachtet zwar sehr gut, rückblickend aber auf das letzte Jahr und dem einsetzenden Erfolg in der Gänze ein wenig konstruiert. Dem Album fehlt ein wenig die Leichtigkeit mit der sich die Band zuvor präsentiert hat.

Aber wie beim Meer gibt es auch bei Musikern Ebbe und Flut. Und wenn auch hier und da Abstriche gemacht werden, ist eine musikalische Ebbe hiermit jedenfalls noch lange nicht in Sicht.

Da kann man ganz beruhigt sein.

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Favoriten: Seemann, Wir sind uns treu, Gestrandet

Für Freunde von: The Hooters, Fiddler´s Green, Achim Reichel

Veröffentlichung: 10.05.2013

Zu Hause: www.universal-music.de/santiano/home

Bewertung: 8 von 10 Punkte

Santiano: Auf Kaperfahrt in Dortmund

dWenn der Kahn von Santiano in Westfalen halt macht, so zeigt sich, wie sich auch dort zahlreiche Fans einfinden, um gemeinsam mit den Nordlichtern eine, bzw. zwei, Partys zu feiern. Denn die Band präsentierte ihr Programm am Sonntag in der Dortmunder Westfalenhalle gleich zwei Mal im Abstand von fünf Stunden.

Eine Bühnendeko, die ein Schiff zeigt, ein Schiffshupen und dann geht die Reise los. „Bis ans Ende der Welt“ nennen die mit dem Echo dekorierten ihre derzeitige Tour. Ganz so weit ging die Reise sicherlich nicht. Dennoch war es zunächst erstaunlich, dass sowohl Fünfjährige, als auch 75-jährige, ihren Gefallen an der Musik, die sich als Mischung aus Shanty, Moderne, Irish Folk und Rock darbot, fanden.

bSo luden die Mannen (und Dame) auch gleich zur Kaperfahrt ein um anschließend quasi die eigene Hymne Santiano zu intonieren. Bereits hier zeigte sich das komplette, sitzende Publikum in ausgelassener Feierlaune. Begeisterung, Ausgelassenheit, Freude an der Sache: mit diesen Attributen auf der Bühne steckte die Band das Publikum an. So dauerte es auch nicht lange, bis sich an den Rändern die ersten Grüppchen bildeten, um stehend zu rocken.

Sänger Björn Both führte mit zahlreichen, augenzwinkernden Ansagen durch den Nachmittag und animierte mit seiner lockeren Art zum Mitmachen, ohne hierbei aufdringlich zu werden. So lernte man gemeinsam einen kräftigen „Ei ei“ Ausruf, bevor musikalisch mit Stücken wie Blow boys blow, Land in Sicht oder Whiskey in the Jar fortgefahren wurde. Dieses Lied „eigens für den Geschmack der Erwachsenen“ hielt auch den letzten nicht mehr auf den Sitzen. Doch als das Publikum sich während der nächsten Ansage setzte, hieß es nur: „Das lohnt nicht, ihr steht gleich sowieso wieder alle“.

Damit wurde nicht zu viel versprochen. Denn es folgte das Lied für alle Getränkealtersgruppen: „Es gibt nur Wasser. Gefühlte zehn Minuten wurde der Refrain immer und immer wieder gemeinsam und vor allem aus dem Publikum lauthals zum Besten gegeben, sodass sich auch dort langsam erste Erschöpfungssymptome einstellten.

Irish Rover und Santiano beendeten diese außergewöhnliche Reise mit Halt im „Dortmunder Hafen“ inklusive gemeinsamen Singen, Klatschen, Schunkeln und Feiern.

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200 Worte über MEINHARD und “Beyond wonderland”

meinhardDas ist mal ein richtig schwerer Brocken: Was sich MEINHARD da mit „Beyond wonderland“ geleistet hat, ist nichts, was sich mal eben zwischen Tür und Angel abarbeiten lässt bzw. zwischen Mittag und Nachtisch erschließt. Der Inhalt ist eine Adaption an Alices Abenteuer im Wunderland. Doch sind die einzelnen Bilder, die diese Geschichte hergibt, hier teilweise pompös und auslagernd beschrieben. Beschrieben in einer musikalischen Sprache, mit der man sich beschäftigen muss, die man vielleicht auch vier bis fünf Mal hören muss und für die es Zeit und Fantasie bedarf, um sie zu verstehen.

Selbst innerhalb der Stücke gibt es an der einen Stelle ein Himmelhochjauchzend und kurze Zeit später an anderer Stelle das konträre Zutodebetrübt. Tempowechsel, musikalische Brüche, geschichtliche Umstürze, Attribute die eigentlich zu einem heillosen Durcheinander führen müssten, ergeben am Ende aber immer wieder ein Mosaik, welches sich als Ganzes ausgeprägt, in sich stimmig und glamourös, darstellt.

Ich glaube dennoch, dass MEINHARD es mit diesen Geschichten schwer haben wird. Vielen wird die Zeit und Muße fehlen, derart in ein Album zu investieren um es zu verstehen. Manche beurteilen es vielleicht schlichtweg als experimentell und stempeln es damit als wenig tauglich ab. Das wäre aber sicherlich auch wiederum der falsche Weg.

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Favoriten: Falling, Nimmerwo, Sea of tears

Für Freunde von: A life divided, Zeromancer, Faun

Veröffentlichung: Das Album ist ereits erschienen

Zu Hause: http://www.meinhardmusic.com/

Bewertung: 6 von 10 Punkte

200 Worte über Walk off the earth und „R.e.v.o.“

revoEs gibt sie noch – bzw. gerade jetzt: Die musikalischen Wunder, die es im gut florierenden Internet heutzutage allerdings auch etwas leichter haben, als noch vor ein oder zwei Jahrzehnten. Jedenfalls erlebte ein solches die Band WALK OFF THE EARTH als sie das GOTYE-Cover „Somebody that I used to know“ neue einspielten, dieses online stellten und damit eine regelrechte Lawine lostraten.

Da ein solcher Erfolg gefeiert und ggf. auch veredelt werden soll, erschien dieser Tage nunmehr der zum Track gehörende Longplayer „R.E.V.O.“.

Was erwartet den geneigten Hörer nun an neuem und attraktivem Ohrenschmaus? Da gehen die Meinungen sicherlich – mal wieder – auseinander. Das Ganze kommt erstaunlich frisch daher und man ist geneigt zu fragen, warum die Kanadier sieben Jahre brauchten, um auf sich aufmerksam zu machen. Andererseits ist bei aller Frische ein gewisser Mainstream nicht zu verhehlen. Dem gegenüber wird allerdings auch das musikalische Rad nicht neu erfunden und vieles wird schnell als Mainstream deklariert.

Daher bleibt einem nicht viel anderes übrig, als das gute Stück in die Hand zu nehmen, es in den Player zu legen und sich selbst ein Urteil zu bilden. Ich bin aber davon überzeugt, dass es wesentlich mehr Befürworter gibt als derer, die damit nichts anfangen können.

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Favoriten: Speechles, Red hands, Shake

Für Freunde von: Bosse, Selig, Korn

Veröffentlichung: Das Album ist ereits erschienen

Zu Hause: http://www.walkofftheearth.com/home

Bewertung: 8 von 10 Punkte

200 Worte über BLUTENGEL und “Monument”

beLang erwartet erscheint nunmehr „Monument“ von BLUTENGEL. Als „Gänsehaut-Hits für Fans von Twilight oder Underworld“ angekündigt, trifft es mitunter sicherlich diesen Fankreis, dennoch bleibt es ein wenig hinter den hohen Erwartungen, den offensiven Ankündigungen, aber auch der ausgesprochen hohen Qualität des CD-Vorgängers „Tränenherz“, welches sich in den Albumcharts auf Platz 12 positionierte, zurück.

Positiv sind Stücke wie „Save our souls“, „You walk away“ oder „Tears might dry“. Sie spiegeln die musikalische Ausrichtung der Band um Sänger Chris Pohl wider und knüpfen nahtlos an den Sound der Klassiker an. Was das Album daneben zu bieten hat, ist sicherlich nicht schlecht. Dennoch scheint das Ganze ein wenig zu sehr auf Massentauglichkeit ausgelegt zu sein. Ein Merkmal, welches zunächst nicht verwerflich ist. Es erreicht den Hörer aber das Gefühl, dass man sich im Vorhinein keine Gedanken darüber gemacht  hat, welche Massen man erreichen will.

Denn das eine oder andere Stück, hier seien „All these lies“ oder „Kinder dieser Stadt“ genannt, sind derart weich und harmonisch interpretiert, dass sie neben UNHEILIG bei Carmen Nebel präsentiert werden können, was sicherlich nicht grundlegende Intention der Band ist.

Hiermit lassen sich sicher neue und begeisterte Fans finden, manch alter Anhänger dürfte dem aber eher zögerlich gegenüber stehen.

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Favoriten: Save our souls, Die Zeit, You walk away
Für Freunde von: Mesh, Diorama, Depeche Mode
Veröffentlichung: Das Album erscheint am 15.02.2013
Zu Hause: http://www.blutengel.de/
Bewertung: 7 von 10 Punkten

200 Worte über Knorkator und “Weltuntergang! Alles muss raus!”

KnorkDie fünf ersten Bandalben zum kleinen Preis. Muss das wirklich sein? Hat KNORKATOR nicht schon genug musikalisches Unheil verbreitet, als dass es jetzt auch noch als Sammlung in die Regale müsste? Es gibt nur eine klare Antwort: Ja, es muss sein. Unter dem Titel „Weltuntergang! Alles muss raus!“ lagen sie mit der Prognose zwar etwas daneben, die Zusammenstellung des musikalischen Kulturgutes aber erfreut jeden Fan oder solchen Musikfreund, der es noch werden will.

Was liegt näher, als sich im Hinblick auf die nun doch erhaltene Welt, die dieser Tage und wohl auch zukünftig, durchaus ernst genug daher kommt, ein wenig zu amüsieren, ohne dafür unbedingt weit hinaus zu müssen?

Mit ihrer Mischung aus Comedy, Klamauk, Vulgarismus und teilweise jedoch durchaus sozialkritischen Texten und Liedern erobert die Band um Stumpen und Alf Ator die Herzen der Zuhörer im Flug. Freilich ist und bleibt es überwiegend leichte Kost. Ja und? Man muss sich auch mal ohne großes Zinnober köstlich amüsieren dürfen. So bleibt es bei dieser Sammlung bei einer solchen, die in keinem CD-Regal fehlen sollte. Auch wenn das Weltuntergangsszenario gerade noch einmal nicht eingetreten ist, lassen sich hiermit ähnlich schwerwiegende Katastrophen wie verfolgender Stuhlgang oder Fahrräder ohne Schutzblech sehr gut ertragen.

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Favoriten: Alter Mann, Es kotzt mich an, Schlüpfer
Für Freunde von: J.B.O., Korpiklaani, Frank Zander
Veröffentlichung: Das Album ist bereits erschienen
Zu Hause: http://www.knorkator.de/
Bewertung: 9 von 10 Punkten

200 Worte über Midnight Caine und “Mirrors”

mcMIDNIGHT CAINE? Nie gehört. So ging es mir jedenfalls, als ich das Album “Mirrors” in den Händen hielt. Offen für sämtliche musikalische Richtungen war ich nach vorangegangener Informationsbeschaffung gespannt, was mich bei dem dritten Album der Band erwarten sollte.

Vielleicht lag es an der absoluten Unvoreingenommenheit, vielleicht auch an der niedrigen Erwartungshaltung, vielleicht auch an der Frage nach dem Ungewissen. Eines wurde jedenfalls mit dem Opener “Heavy heart” schnell klar: Das Album kracht.

Es ist eine düstere Mischung aus HIM und einem rockigen Sound a la GOTHMINISTER, der den Longplayer treibend und abwechslungsreich nach vorn bringt. Da kommen Segmente des klassischen Rock, harte Gitarrenriffs oder eindringliche und beinahe schon avantgardistische Stimmsequenzen zum Vorschein, die im Gesamtbild derart stimmig und spektakulär unspektakulär zusammenfinden, dass man vom Album nicht genug bekommt.

Das als Gothic-Metal beschriebene Album kann es mit sämtlichen Interpreten seines Genres aufnehmen. Nicht nur das. Vielen wird vermutlich aufgrund dieser empor schnellenden Konkurrenz das Herz in die Hose rutschen. Gut so. Denn bekanntlich belebt Konkurrenz das Geschäft. Ob es sich hier aber um Konkurrenz handelt, oder ob bisher etablierte Bands nunmehr nur noch als Konkurrenz für MIDNIGHT CAINE gelten, muss der geneigte Fan selbst entscheiden.

Schwer fällt die Entscheidung allemal.

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Favoriten: Heavy Heart, Mirrors, Eremia
Für Freunde von: HIM, Gothminister, Umbra et Imago
Veröffentlichung: Das Album ist bereits erschienen
Zu Hause: http://www.midnight-caine.com/
Bewertung: 9 von 10 Punkten

200 Worte über “This drowning man” und “Melancholia my love”

manDas Debutalbum schlug schon ein, dass sich die Fachleute wunderten. Mit dem nun in Kürze erscheinenden Folgewerk “Melancholia my love” setzt THIS DROWNING MAN diesen bemerkenswerten Weg fort. Mehr noch, der Weg wird nunmehr mit weiteren zauberhaften, schweren, wehmütigen, traurigen und melancholischen Eindrücken gepflastert.

Diese Stilrichtung ist vom ersten Longplayer bereits bekannt. Doch wird nunmehr das Ganze ein stückweit der musikalischen Vollendung zugeführt. Eine derartige Eingängigkeit, getragen von einer poetischen und musikalisch recht minimalistischen Melancholie, vereint mit einer beinahe schon greifbaren Düsterheit haben bisher die wenigsten Wave- bzw. Düsterrocker zu Wege gebracht.

Hier offenbart sich ein Album, welches sich passend zum neuerlichen Wintereinbruch die Stunden am Kamin redlich verdient.

Sänger Roland Klein schafft es wieder problemlos, dass der Hörer, ohne den Protagonisten vor sich zu sehen, stets an seinen Lippen bleibt um der Eindringlichkeit dieses Gesamtarrangements ohne Unterbrechung zu folgen.

Werke wie “Melancholia my love”, “Hope machine shop”, “My november guest” oder “Red tears” brennen sich in die Gedankengänge des Zuhörers und verbleiben dort, ohne selbst jemals aufdringlich, langweilig oder schlicht zu werden und zu wirken.

Wer sich dieses Album zulegt, hat einen perfekten musikalischen Start ins Jahr 2013 hingelegt. Viele werden sich recken müssen, um an diese Qualität heranzukommen.

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Favoriten: Melancholia my love, Levitate, Red tears
Für Freunde von: Legend, Antimatter, Deine Lakaien
Veröffentlichung: Das Album erscheint am 18.01.2013
Zu Hause: http://thisdrowningman.npage.de/tdm-home.html
Bewertung: 9 von 10 Punkten

200 Worte über A Life divided und “The great escape”

aldOftmals sind es die kleinen, unbekannten Perlen, die einem das musikalische Leben versüßen. Ohne den Jungs aus Bad Tölz zu nahe treten zu wollen, gilt dies in gewisser Hinsicht auch für A LIFE DIVIDED. Natürlich sind diese schon seit zehn Jahren musikalisch unterwegs, doch traten sie diesbezüglich mehr oder minder auf der Stelle. Es bestehen aber gute Chancen, dass sich dies ab kommenden Freitag ändert, wenn das Album “The great escape” erscheint.

Wer das Jahr 2013 musikalisch mit ordentlichem Krach auf den Ohren starten will, liegt bei diesem Album goldrichtig. Nicht umsonst haben sich EISBRECHER hieran beteiligt und “The last dance” nach ihrer Fasson abgemischt.

Hier wird wirklich alles geboten, was das Herz begehrt. “The lost” zum Beispiel hat schon eine harte Tendenz zum feinen Industrialrock, bleibt aber trotzdem bzw. vielleicht auch gerade deswegen, sauber arrangiert und inspiriert zu guter Letzt noch mit einem absolut griffigen und eingängigem Refrain.

Lust auf die ganz harte Schiene like RAMMSTEIN oder OSTFRONT? Kein Problem. “It ain´t good” versorgt auch diese Fans entsprechend.

Und auch die Leichtelektroniker, die sich in frühen Jahren an DURAN DURAN oder KRAFTWERK nicht satt hören konnten, werden an “Feel” ihren Spaß haben.

Rundum gelungen, rundum abwechslungsreich, rundum ein Muß.

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Favoriten: The lost, Game over, Wait for me
Für Freunde von: Lord of the lost, Unzucht, Megaherz
Veröffentlichung: Das Album erscheint am 18.01.2013
Zu Hause: http://www.a-life-divided.de/
Bewertung: 9 von 10 Punkten